In Mosbach ist dem Thema der letzte Tag gewidmet: Die Beurteilung der
Entwicklungshilfearbeiten durch die anwesenden Fachleute.
Verschiedene Teilnehmer stellen ihre Arbeit vor – mit Fragen und
anderen Hilfsmitteln wird nach Klarheit gesucht und gemeinsam denkt
man über weitere Schritte aufgrund des Gehörten nach. Das ist in der
Missionsarbeit undenkbar. Man hört von „hartem Ackerfeld” und meint
damit, dass der Erfolg eben noch nicht sichtbar ist. Manchmal will
man mit Fotos Fortschritt dokumentieren.
Diesen Artikel möchte ich empfehlen um dem Thema auf der Spur zu
bleiben: Kane, J. Herbert: A concise history of the christian world
mission (1992) – dort das Kapitel 14 unter der Überschrift: „Mission
in Retrospect”. Dort findet man wohl einmalig in der
Missionslitheratur 8 Punkte unter der Überschrift: „What missionaries
did wrong” – und danach 10 Hinweise, was Missionar nun richtig raten.
In den einleitenden Gedanken zitiert Kane den anderen großen
Missionshistoriker Neil mit dem Worten:
„Die christliche Missionarbeit idt wohl die schwierigste Aufgabe in
der Welt. Man muß sich wundern, dass sie überhaupt in Angriff
genommen wurde. Noch überraschender ist es, dass man diese Aufgabe
mit solch einem Erfolg unternommen hat. Und natürlich muß man sich
überhaupt nicht darüber wundern, dass man dabei eine Menge Fehler
machte.”
Wer kennt vergleichbare Begutachtung der Missionsarbeit – und welche
Mission führt diese durch?
Gewogen und …
April 17, 2008 · Leave a Comment
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Logisch – oder?
April 17, 2008 · Leave a Comment
Die letzten Tage war ich mal wieder bei den Atheisten zu besucht -
immerhin ist der Artikel in der Wikipedia als „exzellent”
ausgezeichnet worden (http://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus). Von
der war es nicht weit bis zu ähnlichen Seiten – und da fand ich den
netten Brief an Missionare bei den Autoren des Freigeisterhauses
(http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=21928). Dort liest man
unter anderem: „… Nun bist Du also bei uns gelandet und möchtest uns
die frohe Botschaft des Glaubens verkünden. Als Dankeschön für Deinen
aufopferungsbereiten Einsatz haben wir ein paar Ratschläge gesammelt,
die Dir den Alltag als Glaubensverkünder im Missionsgebiet … etwas
erleichtern sollen. … Du kannst Dir denken, dass Du nicht der erste
Missionar bist, der sich der Herausforderung stellt, den gottlosen
Bewohnern des Freigeisterhauses das Licht des Glaubens zu bringen.
Wenn Du nicht die Fehler Deiner Vorgänger wiederholen möchtest,
solltest Du die hier gesammelten Ratschläge unbedingt beherzigen.
Wenn Dir das nicht auf Anhieb gelingt, ist das kein Weltuntergang.
Wir werden Dich bei Bedarf an diesen Text erinnern …”
Darauf folgt ein kurzer Überblick über die Logik der Argumente – ein
Fach, dass in der Ausbildung und im Alltag von Christen und
Missionaren sträflich vernachlässigt worden ist. In Zeiten von
Glauben als persönliche Beziehung und Eindrücken geht die Logik oft
verloren.
Evtl. könnte das Buch von McDowell „Das kann ich nicht glauben”
weiterhelfen aus dem CLV Verlag – auch als PDF unter http://www.clv-
server.de/pdf/255788.pdf zu haben.
Ansonsten könnte der Internet Kurs „Rhetorik – Argumentieren” unter
http://www.teachsam.de/deutsch/d_rhetorik/argu/arg0.htm weiterhelfen.
Dort finden sich auch noch andere gut aufgearbeitet
Unterrichtsmaterialien.
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Zum Nachdenken
April 3, 2008 · Leave a Comment
Alle Geheimnisse liegen in vollkommener Offenheit vor uns. *
Christian Morgenstern
Alle Giganten Gottes waren schwache Männer die große Dinge für Gott
taten. weil sie damit rechneten, daß Gottes mit ihnen war. Hudson
Taylor
Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen
Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht,
Gnade, Hoffnung. * Winston Churchill
Alle großen Wahrheiten waren anfangs Blasphemien. * George Bernard
Shaw; irischer Schriftsteller und Bühnenautor / 1856 – 1950
Alle Kriege sind nur Raubzüge. * François Marie Voltaire;
französischer Schriftsteller und Philosoph / 1694 – 1778
Alle Lebewesen außer den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des
Lebens darin besteht, es zu genießen. * Samuel Butler
Alle Leute, die bei mir in der Redaktion einen Doktortitel haben,
sitzen im Archiv. * Eduard Rhein, ehem. Chefredakteur der „HörZu”
Alle Menschen sind entwicklungsfähig – Leider wehren sich Viele mit
all ihren, Möglichkeiten dagegen. * unbekannt
Alle menschlichen Organe werden irgendwann müde, nur die Zunge nicht.
* Konrad Adenauer
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Inselbegabung
April 3, 2008 · Leave a Comment
Zugegeben – das Wort war wie das Savant-Syndrom überhaupt fremd.
Damit wird eine Fehlbildung des Gehirns bezeichnet – also eine
kognitive Behinderung. Wenn man unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Inselbegabung nachsieht, gibt es eine
lange Liste von hochbegabten Menschen. Sie können 12000 Bücher
auswendig, lesen eine Doppelseite in 8 Sek. oder sprechen 58 Sprachen
fliesend usw. Ihr Gehirn kann vor allem nicht filtern – oder
vergessen – und sie können nicht verknüpfen. Sie sind als Genies oft
recht hilflos.
Menschen sind eben keine Computer – Vergessen gehört wesentlich zur
menschlichen Informationsverarbeitung dazu. Deswegen können wir
gelassener auf die Informationsflut sehen. Information ist kein Ziel
in sich – wie das Wissen nicht nur angehäuft werden sollte. Es geht
um die Verknüpfung mit dem Alltag – um das Umsetzen in einer sich
veränderten Wirklichkeit.
Zwei Zitate zum Vergessen:
Die Frauen verlangen Unmögliches: Man soll ihr Alter vergessen, aber
sich immer an ihren Geburtstag erinnern. * Karl Farkas
Die Menschen sind durchaus lernfähig, besonders was das Vergessen
angeht. * Rupert Schützbach; deutscher Aphoristiker / geb. 1933
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Resistent: Nicht aufnahmebereit
April 3, 2008 · Leave a Comment
Bei Antibiotika kennen wir das: Bei falscher Behandlung wirkt das
sonst hilfreiche Mittel nicht mehr. Auch in der Missionsgeschichte
ist es offensichtlich: In Deutschland besteht ein innerer Widerstand
gegen das Evangelium – sagt man.
Wenn dem nun so wäre, was sind die Faktoren, die zu solch einem
Ergebnis führen? Sicher gibt es Elemente in dem Empfänger,
wahrscheinlich spielt der Satan eine nicht unbeachtliche Rolle.
Verstockung in der Bibel ist immer auch eine Strafe Gottes – das
harte Herz ist das andere Bild dafür. Was ist jedoch der Beitrag des
Missionars, der zu solch einem Ergebnis führt? Andersherum gedacht:
Was müssen Missionare tun, damit dieser Fall nicht eintritt?
Und: Was tut man, wenn die Resistenz offensichtlich ist? Perle vor
die Säue werfen? Weitergehen und woanders verkündigen? Wo hat man
darüber nachgedacht und seine Praxis diesen Erkenntnissen angepasst?
Zwei Zitate:
Bevor der Leib Christi die Welt mit echtem Ernst evangelisieren wird,
brauchen wir eine große Erweckung des geistlichen Lebens. * Andrew
Murray
Die moderne Gesellschaft ist eine heidnische Gesellschaft. Ihr
Heidentum kommt aus der Verwerfung des Christentums und ist viel
resistenter gegenüber dem Evangelium als das vorchristliche Heidentum
mit welchem wir in kulturüberschreitendem Dienst vertraut sind.” * J.
E. Lesslie Newbigin (1909–1998)
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Zum Schmunzeln
March 20, 2008 · Leave a Comment
Der Pfarrer kommt in die Sakristei. “Noch kein Organist da? Wer
spielt denn heute?” Ministrant Udo: “Brasilien gegen Türkei!”
Als der Priester von der Kanzel sagt: “Der Mensch lebt nicht von Brot
allein”, da tönt es laut aus der hintersten Reihe: “Auch Salami soll
dazwischen sein!”
Ein notorischer Zweifler betet in der Kirche. Ein Freund, der ihn
dort antrifft, meint ganz überrascht: “Was tust denn Du hier in der
Kirche, Du glaubst doch gar nicht an Gott!” Da antwortet der
Zweifler: “Und wenn ich mich irre?”
Mark Twain erzählte: “Ich hörte eine anfangs aufrüttelnde Predigt
über die Heidenmission. Der Prediger bat in bewegenden Worten um
Hilfe für die armen Menschen. Nach fünf Minuten beschloss ich,
vierzig Dollar für den guten Zweck zu spenden. Nach weiteren zehn
Minuten dachte ich, dass zwanzig auch genug seien. Nach einer halben
Stunde hatte ich ausgerechnet, dass es auch zehn Dollar tun würden.
Als nach einer Stunde der Kollektenteller herumging – nahm ich mir
fünf Dollar…”
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Noch ein Spruch
March 20, 2008 · Leave a Comment
Datenbanken mit Zitaten gibt es wie Sand am mehr – und die meisten
kopieren lediglich die Inhalte anderer Datenbanken ab. Wer hat schon
die Zeit selber tätig zu werden – über die Kopieraktion hinweg.
Doch es gibt besonderes – z.B. die Datenbank mit etlichen
christlichen Zitaten. Unter
http://www.evangeliums.net/zitate/ haben die Mitarbeiter von
Evangeliums-Net bald 9000 Zitate zusammengetragen. Darunter eben auch
die aktuellen Redner der deutschen Christenheit: U. Parzany 4x;
P.Hahne 386x, H.P.Royer 156x) und die nicht mehr aktuellen
(Bodelschwingh 164x; Barth 11x). Zum Thema Mission gibt es 19
Einträge; bei beten und Gebet sind es 766 Einträg – beim Geld nur 38.
Die Datenbank kann nach dem Autor durchsucht werden und nach den
Worten, die im Text vorkommen. Eine hilfreiche Sache, beim suchen:
Es ist schon ein Teil des Findens, wenn du weißt, was du zu suchen
hast. (Aurelius Augustinus, Augustinus von Hippo)
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Freundlich aufgenommen
March 20, 2008 · Leave a Comment
Nehmen wir mal an, Menschen würden sich bekehren und in die Gemeinde
kommen. Nehmen wir an, sie würden deswegen ihren sozialen Status
verlieren und als Heimatlose im Gottesdienst erscheinen. Könnte doch
sein – weil Gottes Wort doch wirksam ist.
Was muss eigentlich mit einer christlichen Gemeinde geschehen, dass
Menschen freundlich aufgenommen werden? Was ist dran an der globalen
Gemeinde im örtlichen Kontext?
Am 5. und 6. Juni 2008 sind zwei Studientage mit Y. Eric geplant
unter dem Titel: „Freundlich aufgenommen”. Durch seine eigenen
Erfahrungen und seine Mitarbeit in einer arabischen Gemeinde und
einem internationalen Missionswerk möchte er Missionaren, Prediger
und Pastoren und Gemeindeleiter in diesem Gebiet weiterbilden.
Mehr Info zu diesem Seminar durch den Stundenplan:
http://www.awm-korntal.de/download/sp_konv-gem.pdf
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Damit nichts anbrennt
March 20, 2008 · Leave a Comment
Weil Missionare üblicherweise mit ganzem Herzen – oder soll ich „mit
Feuereifer” schreiben? – dabei sind, deswegen haben sie dieselben
Probleme wie alle Mitarbeiter in den „helfenden Berufen”. Burnout
heißt das Fachwort – „Ausgebrannt sein” könnte man das übersetzen.
Man sollte mal wieder einen Blick darauf werden – es gibt genügend
hilfreiche Erklärungen:
Wer eher von der medizinischen Seite an das Thema rangehen will,
sollte könnte mal mit der wissenschaftlichen Arbeit von Stefanie
Kutschera mit dem spannenden Titel „Burnout Syndrom: Ursachen und
Bewältigungsstrategien unter Berücksichtung von persönlichkeits- und
strukturzentrierten Ansätzen” anfangen. Zu haben ist die
wissenschaftliche Hausarbeit:
http://www.kutscheracommunication.com/pdf-dokumente/artikel-
texte/DiplomarbeitBurnout_1_081107.pdf (pdf, 270 kb)
Tom Pape hat 2007 das Syndrom auch sehr gut beschrieben und die
Möglichkeiten der Behandlungen angedeutet. Er geht besonders auf die
biologischen und die psychischen Ursachenfelder der Krankheit ein.
Titel: Das Burnout-Syndrom: Symptome – Ursachen – Verlauf – Heilung
http://www.das-burnout-syndrom.de/arbeit.pdf (89 S.; 2007, 417 kb)
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Lesestoff
March 10, 2008 · Leave a Comment
<<< Hirsch. Alan: The Forgotten Ways: Reactivating the Missional
Church (288 S.; 2006, Brazospress, 9781587431647~ 13 $)
How did the number of Christians in the world grow from as few as
25,000 one hundred years after Christ’s death, to up to 20 million in
AD 310? How did the Chinese underground chu rch grow from 2 million
to over 100 million in sixty years despite considerable opposition?
In The Forgotten Ways, Alan Hirsch reveals the paradigmatic insights
he discovered as he delved into those questions.
Hirsch identifies six latent potencies in God’s people that lie
dormant and forgotten until something catalytic prompts the
rediscovery of them. These elements are clearly seen in the church
during times of phenomenal growth and impact, but he suggests that
they are actually always present and can be reactivated to create
apostolic movement. Church leaders, strategists, seminary professors,
and students will benefit from Hirsch’s discoveries and his ability
to put those ideas to work in contemporary churches and ministries.
<<< Minatrea, Wilfred: Shaped By God’s Heart: The Passion and
Practices of Missional Churches ( 205 S., 2005, 9780787971113, John
Wiley & Sons, ~ 22 $)
Shaped by God’s Heart reveals that it’s not the church’s activity
level that defines success but whether its activities accomplish
God’s mission for His church. This book helps ministers and church
leaders move beyond mere survival and maintenance toward a thriving
missional mode for their congregations. Missional congregations
become fully relevant to today’s society without losing what is
distinctively Christian in their spiritual practice.
This important resource draws on an extensive two-year field study of
two hundred churches from a variety of denominations and geographic
regions. Hardcover, 205 pages. Jossey-Bass.
<<< Zacharias, Ravi: Beyond Opinion: Living the Faith We Defend
(2007, 336 S., Nelson, 9780849919688~ 15 $)
An evangelist’s duties are many: preparation, prayer, community and
actual evangelism are but a few. Apologetics, while in the strictest
definiton not evangelism itself, is nonetheless instrumental in an
apologist’s performance of his Great Commission. While both gauging
the sinner’s attitude toward the Gospel and gently leading him into
the Law, Christians need to be able to defend attacks – both overt
and accidental – on that Gospel. Here we find the realm of
apologetics, the defense of the Faith.
Ravi Zacharias is an apologeticist’s apologeticist, speaking to
audiences around the world while reaching others by radio, television
and with his many books. Here he offers both his own writings and the
writings of others who have been or are currently involved with his
ministry RZIM, and the ground covered in these pages ranges widely,
from the challenge of other religions to questions posed by the
irreligious. Ravi himself contributes articles addressing evil and
suffering as well as how churches should engage their congregations
in apologetical instruction. Going past mere lists of answers to
questions from the lost, this book will inspire you to active
evangelism with the use of the principles provided.
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